Wir von FOOD & MOVEMENT wollen unsere Erfahrungen, die wir durch unsere Passion fürs Gärtnern, für solidarische Landwirtschaft, für genussvolles, nachhaltiges Essen und für Bewegung täglich machen, weitergeben.

In unserem BLOG finden Sie Buch- und Projektempfehlungen, die wir mit Ihnen teilen wollen.

Mit unseren PROJEKTEN wollen wir unsere Teilnehmer dazu motivieren, selbst aktiv zu werden.

Fragen, die uns bewegen, gibt es viele – zum Beispiel:

Wie könnte eine Ernährungspolitik aussehen, bei welcher nachhaltig produzierte Lebensmittel für jeden bezahlbar sind? Paradoxerweise zahlen die Verbraucher heute für Nahrungsmittel, bei deren Produktion langfristig hohe Kosten durch Umweltschäden enstehen, weniger, als für Biolebensmittel, die umweltschonender produziert wurden.

Wie könnte es in Zukunft gelingen, zu verhindern, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden und dass mehr Menschen genug zu essen haben?

Wir wissen nicht, ob und wie es möglich sein wird, global wirksame gesetzliche Richtlinien auf internationaler politischer Ebene durchzusetzen, die für die Lösung dieser Probleme von fundamentaler Bedeutung sind.

Wir sind jedoch überzeugt davon, dass sich die Projekte, die bereits heute auf lokaler Ebene eine starke positive Wirkung zeigen, eine Art Keimzellenfunktion haben und deshalb gut und wichtig sind.

 

DIE NÄCHSTE GENERATION

q_die-naechste-generationUnsere Kinder sind die Zukunft. Wir setzen uns für sie ein und vermitteln ihnen in unseren Projekten ganzheitliches Umwelt-, Ernährungs-, Lebensmittel- und Sportwissen. Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten werden die Welt verändern.

LEBENSMITTELVERSCHWENDUNG

q_muellAn die Hälfte der Lebensmittel landen im Müll, Hunderte von Tonnen an Obst und Gemüse werden nicht geerntet. Anja Fiedler von Stadtmachtsatt macht mit ihren Projekten unsere Überflussgesellschaft „erlebbar“ und zeigt mit ihren Projekten einfache, alltagstaugliche Alternativen zur globalen und industriellen Lebensmittelindustrie auf.

SORTENVIELFALT

q_sortenvielfaltViele Kinder und Erwachsene wissen kaum noch etwas über Nahrungsmittel, z.B. wie viele Kartoffelsorten es gibt und dass sie alle unterschiedlich schmecken. In den Intensiv-Workshops von Susann Schubert tauchen die Kinder über mehrere Stunden mit allen Sinnen in die Welt eines Lebensmittels ein – so werden Neugierde für die Welt der Lebensmittel, Wertschätzung und Selbstwahrnehmung gestärkt.

WERTSCHÄTZUNG DER LEBENSMITTEL

q_apfel Beim Aufbau von Schulküchen wollen wir uns durch langfristige Einbindung der Eltern, Lehrer und Schüler weg von der Preisdebatte hin zu einer leidenschaftlichen, von sinnlichen Erfahrungen (z.B. gemeinsam Tafeln in der Schule, Eltern posten ihr Lieblingsrezept auf der Schulwebsite) geprägten Auseinandersetzung über Qualität und Nachhaltigkeit bewegen.

PFLANZLICHE ERNÄHRUNG

q_regionales_essenViele haben es satt! Tierquälerei und Massentierhaltung sind längst allen bekannt. Gesundheitliche Aspekte und Vorteile dieser Ernährungsform kommen immer mehr ans Licht, ein grundlegender Wandel ist bereits heute absehbar. Die Lebensmittelbildungsprojekte von Susann Schubert machen es sich zur Aufgabe diese Thematik für Kinder zu öffnen.

NACHHALTIGKEIT

q_nachhaltigkeitImmer mehr kleine Landwirtschaftsbetriebe geben auf, weil sie dem Preiskampf der Lebensmittelindustrie nicht gewachsen sind. Die bereits heute sichtbaren Folgen: Verlust der Biodiversität, Bienensterben, Verödung der Landschaft. Die in Zukunft absehbaren Probleme: Klimaveränderungen, globale Ernährungskrisen. Mit dem Aufbau von Direktvermarktungspartnerschaften im Projekt der partizipativen Schulküche “Campus Cantina” zwischen Schulen und Landwirten wollen wir die lokale Vernetzung stärken, um diesen Tendenzen entgegenzuwirken.

GEMEINSCHAFTLICHES WIRTSCHAFTEN

q_gemeinschaftlich-wirtschaften Schulküchen können ideale Direktvermarktungspartner für kleinbäuerliche Landwirtschaftsbetriebe sein und so etwas für mehr Biodiversität tun – Das Projekt „Campus Cantina“ setzt sich deshalb für die Einrichtung eigener Schulküchen in Schulen ein.

PARTIZIPATION

q_alex Ernährung und Bewegung sind Lebensbereiche, in denen Veränderungen am besten über eine verbesserte Wahrnehmung des eigenen Körpers realisiert werden können. Durch Partizipation – ein grundlegendes Element, von dem alle Projekte von FOOD&MOVEMENT gekennzeichnet sind – wird die Fremd- und Selbstwahrnehmung gestärkt.

GESUNDE ERNÄHRUNG

q_gesunde-ernaehrung Unser Ernährungsverhalten wird so ausführlich analysiert wie nie zuvor, trotzdem leiden immer mehr Menschen an typischen Zivilisationskrankheiten. Normative Vorgaben – wie z.B. die Ernährungspyramide, die es seit Jahrzehnten gibt – scheinen die erhoffte Wirkung offensichtlich zu verfehlen. Bisher können wir nur sagen: es gibt keine allgemeingültige Patentlösung für dieses Problem. Wir haben aber die Erfahrung gemacht, dass lokale Netzwerke, die durch partizipative, spielerisch und prozessorientiert konzipierte Projekte entstehen, bei den Teilnehmern viel bewegen und so ein Bewusstsein für nachhaltige Ernährung schaffen. FOOD&MOVEMENT e.V. unterstützt solche Projekte, indem durch eine gemeinsame Plattform den Mitgliedern Förderstrukturen angeboten werden, die es einfacher machen, Finanzierungs- und Kooperationspartner zu finden.

KUNST UND ESSEN

q_kunst-und-essen Die Erkenntnis, dass man mit normativen Vorgaben (siehe ERNÄHRUNG) kein gesundes Ernährungsverhalten hervorbringen kann, bewegt auch Lynn Peemoeller und Tainà Guedes. Ihre Projekte sind an der Schnittstelle zwischen Kunst, Küche und Garten angesiedelt. Sie laden die Teilnehmer dazu ein, die Welt der Lebensmittel auf spielerische Weise genussvoll und staunend zu erkunden. Mit den sinnlichen Erfahrungen, die hier gemacht werden, werden eingefahrene Denkmuster (wie: gesundes Essen schmeckt nicht) überschrieben und die Selbstwahrnehmung gestärkt.